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Dokumentekonzept

Ingolstadt ist ein zentrales Abbild der mitteleuropäischen Geschichte: Ob Geistes- und Universitätsgeschichte, Reformation/Gegenreformation, Festungs- und Militärgeschichte, Bier- oder Industriegeschichte.

In Ingolstadt spiegeln sich wesentliche Ereignisse der mitteleuropäischen Historie.

Das Dokumente-Konzept macht sich diese Tatsache zu Nutze, indem es - über den Rahmen von Museen hinaus - die geschichtliche Bedeutung der Stadt an ihren Original-Schauplätzen erlebbar macht.

Damit gibt dieses Konzept dem Begriff "Museum" eine neue, ergänzende Bedeutung - es spricht je nach Interessengebiet unterschiedliche Personen an, es ist flexibel und identitätsstiftend.

Seit Oktober 2017 gibt es im Verein eine eigene Arbeitsgruppe zu diesem Thema.

Aktualisierung (12.03.2018): Inzwischen hat sich das Dokumente-Konzept in der Stadtgesellschaft etabliert. Neben den "großen" Dokumenten wie dem Georgianum wollen wir auch weniger spektakuläre Gebäude und Orte in den Fokus stellen - so wird der Schutzbunker in der Theatertiefgarage Ost genauso zum Dokument der Geschichte werden wie das Tahara-Haus auf dem israelitischen Friedhof.

Mit dem Georgianum und der Stadtmauer, dem Tahara-Haus und dem Schutzbunker decken wir unterschiedliche Bereiche und Zeiträume der Ingolstädter Stadtgeschichte ab und zeigen auch die Verortung unserer Stadt in der sog. großen Geschichte.

Aktualisierung (25.11.2018): Am Donnerstag, dem 06.Dezember 2018, wird im Beisein von Kulturreferent Engert und IFG-Chef Forster um 11 Uhr die Theatertiefgarage-Ost als "Ingolstädter Dokument" der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Zivilschutzanlage war mit einer Kapazität für ca. 7000 Menschen eine der größten Anlagen dieser Art in Deutschland. Noch heute sind die Vorrichtungen in der Tiefgarage erkennbar. Mit der IFG zusammen konnten auch zwei "Schauräume" gestaltet werden, die im Rahmen von (Sonder-)Führungen auch besichtgt werden dürfen.

Aktualisierung (21.06.2019): Am Tag des offenen Denkmals wird die "Hunderttürmige Stadtmauer" als erstes der "Ingolstädter documente" von Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel eingeweiht. Der Turm in der Münzbergstraße wird zum Zentrum des "documents Stadtmauer". Auf Informationstafeln kann man die Geschichte der Stadtmauer nachlesen. Zusätzlich wird das Modell der Stadtmauer im Turm zu besichtigen sein. Im Rahmen von ausgewählten Sonderführungen kann der Turm besucht werden.