Event-Kategorien: Führung
Kuratorenführung „Kriegsbeute und Souvenirs aus dem Krieg 1870–71“ in der Ausstellung „Krieg und Frieden“
Dr. Oliver Stein, Ingolstadt

Vitrine mit Beutestücken aus dem Krieg von 1870/71
Foto: Luise Wagener
Kuratorinnenführung Making Max Emanuel – Wie wird man zur Legende?
Wie wurde Kurfürst Maximilian II. Emanuel von Bayern zu der Legende, die er heute ist? Um diese Frage dreht sich alles in der Sonderausstellung „Making Max Emanuel“, die das Bayerische Armeemuseum anlässlich seines 300. Todestages zeigt.
Max Emanuel gilt als einer der wichtigsten Herrscher Bayerns. Mit ihm erlebte der Staat einen immensen Aufschwung: Als er geboren wurde, war das Land noch gezeichnet vom Dreißigjährigen Krieg. Unter dem ehrgeizigen Kurfürsten und begabten Feldherrn Max Emanuel wurde Bayern zu einem Machtfaktor in Europa. Die Dynastie der bayerischen Wittelsbacher hatte Chancen, in die Liga der europäischen Königshäuser aufzusteigen, auch wenn militärische Aufrüstung und extravagante Hofhaltung die Staatskassen massiv belasteten. Allerdings scheiterten seine Ambitionen: Nach militärischen Niederlagen verlor Max Emanuel sogar die Kurwürde und musste für fast zehn Jahre ins französische Exil. Nur die Gleichgewichtspolitik der europäischen Großmächte brachte ihm Land und Rang zurück. Max Emanuel gab nicht auf, er inszenierte sich selbst als Retter Bayerns, als erfolgreicher Feldherr und Barockfürst nach dem Vorbild des französischen Sonnenkönigs, Ludwigs XIV.
Letztlich war dies erfolgreich, seine riskante Politik und ihre katastrophalen Folgen wurden fast vergessen – das Bild des siegreichen „Türkenbezwingers“, des Begründers der Bayerischen Armee sowie des kunstsinnigen Herrschers und Bauherr prachtvoller Schlösser überstrahlt bis heute alles.
Ergänzt durch hochkarätige Leihgaben werden bekannte und unbekannte Bestände des Bayerischen Armeemuseums gezeigt, die ein vielfältiges Bild der „Legende“ Max Emanuel, ihrer Selbstdarstellung, ihrer Ambitionen, aber auch des höfischen Lebens zeichnen.

Tag der Offenen Werkstätten
Monatliche Führungen zum Fort Prinz Karl und zur Fronte Rechberg
Ab Mai - genaue Termine werden noch bekanntgegeben.
Der 01.05.2026 dient nur als Platzhalter und ist kein Führungstermin!
600 Jahre Münster: „Stationenführung“ in Kooperation mit dem Gästeführerverein
Siehe Tagespresse
Führung im Messerschmitt-Museum
Nur für Mitglieder
Informationen & Anmeldung in der Geschäftsstelle
Tag der Restaurierung
Marieluise-Fleißer-Haus, Kupferstraße 18
Im Mittelpunkt stehen Textilien und ihre Konservierung. Um die Objekte für künftige Generationen zu bewahren, stellt Fachpersonal seine Arbeit im Hinblick auf den Erhalt der Stoffe vor. Exemplarisch werden Kleider und Stoffe der 60er Jahre der stil- und modebewussten Literatin präsentiert. Lassen Sie sich inspirieren von den verschiedensten Mustern und Farben und werden sie selbst kreativ.
Kavalier Hepp, Auf der Schanz 45
Das Stadtarchiv stellt das Restaurierungsprojekt „Gefangen fern der Heimat“ vor. Dank einer Förderung der Kulturstiftung der Länder konnten 76 Graphiken zum Themenkomplex Kriegsgefangenschaft in Ingolstadt restauriert werden. Das Stadtarchiv zeigt im Lesesaal die durchgeführten Restaurierungsarbeiten und wie wichtig konservatorische Maßnahmen zum Erhalt des Archivguts sind. Selbstverständlich geben unsere Archivarinnen und Archivare auch Tipps zur Lagerung Ihrer eigenen Unterlagen.
Eine Veranstaltung des Kulturreferats
Tag der offenen Tür am Bayerischen Armeemuseum
Am Schlossareal zeigen die Werkstätten des Museums ihre Arbeit. Vorführungen mit Schwarzpulverwaffen, Führungen für Jung und Alt (u.a. in Teilen der Großgerätedepots) sowie ein Kinderprogramm runden diesen Aktionstag ab.
Fleißerhaus, Führung
Doris Wittmann M.A., Christoph Seeberger, Dr. Gerd Riedel, Ingolstadt
Das Marieluise-Fleißer-Haus ist mit dem Fleißer-Archiv, seiner bis ins Mittelalter zurückreichenden Baugeschichte und der komplettesten historischen Ausstattung eines Profanbaus in Ingolstadt ein Musterbeispiel für die Sammlungs- und Forschungstätigkeit des Zentrums Stadtgeschichte.
Die Referierenden stellen diese Facetten des Geburtshauses der berühmten Dichterin vor.
