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Datum: 4. März 2027
Uhrzeit: 18:00
Ort: Barocksaal des Stadtmuseums
Vortrag

Sabine Riedel, Lutz Tietmann, Ingolstadt

Was ist der älteste Straßenname? Warum hießen Straßen früher Gasse? Seit wann gibt es Frauennamen? Und ab wann gibt es ein Fliegerviertel? Welche Umbenennungen gab es und warum?
All diesen Fragen geht der Vortrag nach.

Datum: 18. Februar 2027
Uhrzeit: 18:00
Ort: Barocksaal des Stadtmuseums
Vortrag

Dr. Stefanje Weinmayr, Weißenburg

Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern

Fritz Koenigs Skulpturen prägen den öffentlichen Raum vieler Städte auf der ganzen Welt, von New York bis Yokohama, von Dakar bis London.

Eines seiner Hauptwerke, die „Große Kugelkaryatide NY" von 1967 für das World Trade Center in New York, wurde beim Terrorangriff von 9/11 schwer beschädigt, aber nicht zerstört und steht seit 2017 als Mahnmal auf der WTC-Memorial Site im Liberty Park. Auch in Ingolstadt gibt es bedeutende Werke von seiner Hand – im musealen wie im öffentlichen Raum.

Datum: 28. Januar 2027
Uhrzeit: 18:00
Ort: Barocksaal des Stadtmuseums
Vortrag

Lutz Tietmann, Ingolstadt

Pioniere bauen in Ingolstadt eine Brücke, danach geht die Stadt in die Literaturgeschichte ein. Der erste Ingolstadt-Film wird gezeigt. Mit der Gründung eines Jugendamtes bekommt die städtische Sozialpolitik eine neue Qualität. Und Sport wird immer mehr zur Zuschauer-Attraktion.

Datum: 7. November 2026
Uhrzeit: 18:00
Ort: Bayerisches Armeemuseum
Vortrag

Alexander von Gernler (Abteilungsleiter Research and Innovation, genua GmbH Cyber War)

Datum: 29. Oktober 2026
Uhrzeit: 18:00
Ort: Barocksaal des Stadtmuseums
Vortrag

Prof. Dr. Nadin Burkhardt, KU Eichstätt

Die Lehrgrabung 2025 des Lehrstuhls für Klassische Archäologie der KU Eichstätt erforschte die Römerstraße am östlichen Ortsrand von Stepperg-Rennertshofen. Sie wurde u.a. wieder vom Historischen Verein Ingolstadt unterstützt, finanziell und durch teilnehmende Mitglieder.

Datum: 24. September 2026
Uhrzeit: 18:00
Ort: vhs, Hallstraße 5
Vortrag

Petra Reategui, Köln

Anlass ist das Erscheinen des Buches: „Ohne Flügel ist der Adler im Himmel machtlos. Kalmückische Displaced Persons im Nachkriegsdeutschland“, erschienen im Wallstein Verlag 2026. Die Autorin Petra Reategui hatte vor zwei Jahren auch in Ingolstadt recherchiert.

Hier gab es nach dem Zweiten Weltkrieg über mehrere Jahre eine große Gruppe der Kalmücken, dem einzigen mongolisch-sprachigen, buddhistischen Volk in Europa. Über die Kalmücken in Ingolstadt wurde 1951/1952 auch ein Film gedreht, der bei dieser Gelegenheit gezeigt wird. Lutz Tietmann vom Projektteam „Opfer des Nationalsozialismus in Ingolstadt“ wird über die verschiedenen Gruppen der Ingolstädter Displaced Persons, ihre Aufenthaltsorte und exemplarische Einzelbiographien sprechen.

Datum: 18. Juni 2026
Uhrzeit: 19:00
Ort: Barocksaal des Stadtmuseum
Vortrag

Tobias Riegg M.A., Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege

Die großflächige Gewerbeansiedlung auf den fruchtbaren Böden zwischen Kösching und Großmehring haben jahrzehntelange, umfangreiche Ausgrabungen mit bemerkenswerten Funden aus fast allen Epochen der Vorgeschichte bis in die Römerzeit notwendig gemacht. Der Referent gibt einen ersten Überblick.

Datum: 10. Juni 2026
Uhrzeit: 18:30
Ort: Aussegnungshalle am Westfriedhof
Vortrag

Das „Totentanz“-Gemälde im Westfriedhof wirft die Frage nach der nationalsozialistischen Belastung seines Malers und der ideologischen Belastung des Gemäldes selbst auf.

Die Veranstaltung ordnet das Fresko in Geschichte des Westfriedhofs, seiner Erweiterung in den 1930er Jahren und die gesamte Ausmalung der Halle ein sowie in die Biographie und Werkgeschichte des Malers Oskar Martin-Amorbach.

Referenten: Lutz Tietmann (Zentrum Stadtgeschichte), Dr. Harald Schulze (Archäologische Staatssammlung München)