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Datum: September 22, 2022
Uhrzeit: 19:00
Ort: Barocksaal des Stadtmuseums
Vortrag

Raimund Reibenspieß, Ingolstadt

Keine Erfindung hat weltweit mehr dazu beigetragen, dass Entfernungen und Reisezeiten zusammenschrumpften, als die der Eisenbahn. Niemals zuvor konnten so viele Personen gleichzeitig und für damalige Verhältnisse relativ komfortabel reisen. Das Blechspielzeug der Zeit von 1900 bis 1930 ermöglicht einen authentischen Einblick in den Reisealltag der damaligen Zeit. Das Spielwarenangebot der Jahrhundertwende vermittelt die Reiseumstände erstaunlich genau und zeigt auch die Schwierigkeiten bei Zugfahrten auf.

Neben der Personenbeförderung entwickelte sich die Güterbeförderung auf Schienen zu einem zentralen Element des industriellen Zeitalters und verdrängte als lokales Beispiel den Gütertransport auf dem Ludwigskanal. Das Angebot der Spielwarenhersteller gibt einen detaillierten Überblick der transportierten Güter und Tiere auf Schienen wieder. Tauchen Sie mit ein in die Vergangenheit und nehmen Sie die Möglichkeit wahr, in der anschließenden Führung im Spielzeugmuseum originale Exponate in Händen zu halten.

Datum: November 29, 2022
Uhrzeit: 19:00
Ort: Barocksaal des Stadtmuseums
Vortrag

Lutz Tietmann, Ingolstadt
Dr. Paul Hoser, München

„Ingolstadt vor 100 Jahren“: Am 14.12.1922 wurde die Ingolstädter Ortsgruppe der NSDAP gegründet. Welche örtlichen und welche überregionalen Bedingungen haben diese Gründung veranlasst, wer waren die treibenden Kräfte und Mitglieder, was unterschied die neue politische Kraft von den anderen Parteien?

Datum: Oktober 30, 2022
Uhrzeit: 11:00
Vortrag

Prof. Dr. Juliane Jacobi, Potsdam

Als vor 550 Jahren der Landesherr die Universität Ingolstadt gründete, konnte sich niemand vorstellen, dass es einmal eine Zeit geben würde, in der Frauen in großer Zahl Hochschulen besuchen würden.

Heute erscheint es uns selbstverständlich, Frauen ebenso wie Männer als Studierende und Lehrende an Universitäten zu treffen. Wie kam es dazu, welche Hindernisse mussten überwunden werden und wie ist es heute mit der Gleichstellung von Frauen an den Universitäten bestellt?

Datum: Oktober 5, 2022
Uhrzeit: 19:00
Ort: Barocksaal des Stadtmuseums
Vortrag

Prof. Dr. Olivier Ribordy, Wien

Ein Beitrag des Historischen Vereins Ingolstadt zum Wissenschaftsjahr 2022

Datum: Mai 24, 2022
Uhrzeit: 19:30
Ort: Barocksaal des Stadtmuseums
Vortrag

Dr. Harald Rosmanitz, Würzburg

Die Ausgrabungen im Alten Krankenhaus in Ingolstadt haben einen deutschlandweit bislang einzigartigen Fundkomplex zutage gefördert, der tiefe Einblicke in die Fertigung von Ofenkeramiken im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts gibt.

Der Ingolstädter Hafner schuf Motive, die in Süddeutschland für mehr als eine Generation die Dekore auf Kachelöfen maßgeblich bestimmten. Drehscheibe für die Platzierung der Produkte war die Messestadt Frankfurt am Main. Die Designentwürfe aus seiner Werkstatt wurden mit dem Schriftzug „INGOLSTAT“ versehen.

Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über den aktuellen Wissensstand zum Töpfereiabfall vom Alten Krankenhaus, dann stehen die Ingolstadt-Serie und deren politische und religiöse Wirkmächtigkeit im Mittelpunkt der Betrachtung.

Voranmeldung bitte über die Volkshochschule

Datum: Mai 3, 2022
Uhrzeit: 18:00
Ort: Barocksaal des Stadtmuseums
Vortrag

Dr. Gabriele Rasbach, Frankfurt

Das mährische Mušov ist bekannt durch ein reich ausgestattetes germanisches Fürstengrab, das dort in den frühen 1990er Jahren teilweise ausgegraben wurde.

Das Projekt der Römisch-Germanischen Kommission beschäftigt sich mit den Spuren der Markomannenkriege im Umfeld von Mušov. Der Vortrag zeigt die Entwicklung von einer Annäherung zwischen Germanen und Römern – sichtbar in den herausragenden Funden des Grabes – und den Kriegen der Jahre 166-180, die zu den blutigsten der römischen Geschichte zählen.

Voranmeldung bitte über die Volkshochschule

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Ort: Haus der Katholischen Kirche
Vortrag

Dr. Claudius Stein, Universität München

Aus Anlass des Universitätsjubiläums hat ein LMU-Team aus den Geschichts- und Kunstwissenschaften intensive Forschungen zur Ingolstädter Sammlungslandschaft angestellt. Im Zentrum stand dabei die Kunst- und Wunderkammer des Jesuiten Ferdinand Orban (1655–1732), die 1773 im Rahmen der Aufhebung des Jesuitenordens der Universität zufiel. Dr. Claudius Stein gibt ein Resümee der bisherigen Forschungsergebnisse und wird Perspektiven einer vertieften Beschäftigung mit der Sammlung Orban aufzeigen.