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Datum: Januar 25, 2022

Uhrzeit: 19:00

Ort: Haus der Katholischen Kirche

Vortrag

Dr. Claudius Stein, Universität München

Aus Anlass des Universitätsjubiläums hat ein LMU-Team aus den Geschichts- und Kunstwissenschaften intensive Forschungen zur Ingolstädter Sammlungslandschaft angestellt. Im Zentrum stand dabei die Kunst- und Wunderkammer des Jesuiten Ferdinand Orban (1655–1732), die 1773 im Rahmen der Aufhebung des Jesuitenordens der Universität zufiel. Dr. Claudius Stein gibt ein Resümee der bisherigen Forschungsergebnisse und wird Perspektiven einer vertieften Beschäftigung mit der Sammlung Orban aufzeigen.

Datum: Oktober 27, 2021

Uhrzeit: 19:00

Ort: Barocksaal des Stadtmuseums

Vortrag

Tobias Esch M.A., Manching

Unter dem spätantiken Kaiser Justinian I. (527–565 n. Chr.) brach eine Seuche aus, von der zeitgenössische Autoren ein fast schon apokalyptisches Bild zeichnen. Ihnen zufolge wirkte die sogenannte Justinianische Pest pandemisch, forderte zahllose Todesopfer und befiel Menschen jeglicher Konstitution sowie ungeachtet ihres Alters, Wohnsitzes und Standes.

Doch handelte es sich bei der Seuche wirklich um DIE Pest? Wo und wann brach sie zuerst aus und wie schnell konnte sie sich verbreiten? Auf welchem Weg gelangte sie nach Konstantinopel? Wie sind die historischen Berichte über die Opferzahlen zu bewerten? Welche Auswirkungen hatte die Pandemie? Und wie gingen die Menschen mit der tödlichen Gefahr um?

Der Vortrag gibt einen spannenden Überblick zur ersten Welle der Justinianischen Pest von 541 bis 543 n. Chr. und richtet den Fokus dabei vorrangig auf den östlichen Mittelmeerraum. Vorgestellt werden aber auch ausgewählte Gräberfelder in Bayern, die neue Erkenntnisse zur Seuche lieferten.
Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Voranmeldung per Email oder Telefon erforderlich!

Die Pest der Philister in Aschdod
Die Pest der Philister in Aschdod. Ölgemälde von Pieter van Halen, 1661

Datum: Dezember 10, 2020

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort: Stadtmuseum Ingolstadt

Vortrag

Plakatmotiv_Kollage zweier Mosaiken aus Ravenna und Venedig_In derBildmitteKaiserJustinianI.PetarMilosevicundTobiasEsch

Tobias Esch M.A. (kelten römer museum manching)

In der Regierungszeit des spätantiken Kaisers Justinian I. (527–565 n. Chr.) brach eine Seuche aus, von der zeitgenössische Autoren wie Prokop oder Johannes von Ephesos ein fast schon apokalyptisches Bild zeichnen. Ihnen zufolge wirkte die sogenannte Justinianische Pest pandemisch, forderte zahllose Todesopfer und befiel Menschen jeglicher Konstitution und ungeachtet ihres Alters, Wohnsitzes und Standes. Sogar Justinian erkrankte so schwer, dass Gerüchte über seinen Tod die Runde machten.

Doch handelte es sich bei der Seuche wirklich um DIE Pest? Wo und wann brach sie zuerst aus und wie schnell konnte sie sich verbreiten? Auf welchem Weg gelangte sie nach Konstantinopel? Wie sind die historischen Berichte über die Opferzahlen zu bewerten? Welche Auswirkungen hatte die Pandemie? Und wie gingen die Menschen mit der tödlichen Gefahr um?

Tobias Esch gibt in seinem Vortrag einen spannenden Überblick zur ersten Welle der Justinianischen Pest in den Jahren 541 bis 543 n. Chr. und richtet den Fokus dabei vorrangig auf den östlichen Mittelmeerraum. Vorgestellt werden aber auch ausgewählte Gräberfelder in Bayern, die neue Erkenntnisse zur Seuche lieferten.